Agendastadt
Lokale Agenda 21
Seit der „Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen“ (UNCED) in Rio de Janeiro 1992 weiss eigentlich die ganze Welt, was zu tun ist: 180 Nationen haben sich damals auf Grundsätze zum Schutz des Klimas und der biologischen Vielfalt – auf die Agenda 21 – verständigt.
Die Agenda 21 ist ein entwicklungs- und umweltpolitisches Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert, ein Leitpapier zur nachhaltigen Entwicklung. Erstmals hat dabei die Staatengemeinschaft die Bedeutung der Gemeinden bei der Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung anerkannt. Sie hat die lokalen Behörden aufgerufen, im Dialog mit der Bevölkerung eine Lokale Agenda 21 zu erarbeiten.
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Zu den Themen der Lokalen Agenda 21 gehören "Naturstadt" und "Marktstadt". | |
1998 beschlossen der Stadtrat und das Parlament von Illnau-Effretikon, die Arbeiten für eine Lokale Agenda 21 aktiv zu unterstützen. Im März 1999 wurde das Forum 21 Illnau-Effretikon gegründet. Zwei Monate später erteilte der Stadtrat dem Forum 21 Illnau-Effretikon den Auftrag, eine Lokale Agenda 21 zu erarbeiten.
In kurzer Zeit konnte bereits öffentlich über die grosse Vielfalt und Menge an spannenden Aktivitäten berichtet werden. In einer Stadtwerkstatt mit über 400 Personen wurden im November 1999 sechs Handlungsfelder defîniert, auf denen sich die Akteure für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen wollten:
- Energiestadt, Naturstadt, Kulturstadt, Solidarstadt, Marktstadt, Wohnstadt
Informationen zu den Themenstädten
Im Auftrag der Stadt Illnau-Effretikon fördert nun das «Forum 21» zukunftsweisende Projekte mit Beratung, Kontakten zu Fachleuten und Behörden, Öffentlichkeitsarbeit und in der Startphase auch mit finanziellen Beiträgen. Gefördert wird ein Projekt allerdings nur dann, wenn es einen Beitrag zur Erreichung der Ziele leistet, die in der «Lokalen Agenda 21 Illnau-Effretikon» festgehalten sind.
Weitere Informationen
Bundesamt für Raumentwicklung: Nachhaltige Entwicklung - Lokale Agenda 21


